NLP

NLP

Neurolinguistisches Programmieren  [lat.] (kurz NLP) Die Wissenschaft von den Zusammenhängen zwischen Nervensystem und Sprache. Diese Wortschöpfung (abgeleitet von Neurologie und Linguistik) stammt von Alfred Korzybski, einem der Theoretiker, auf dessen Forschungsergebnisse sich Bandler und Grinder bezogen, und der den Zusammenhang zwischen der Art und Weise, wie Menschen mit Sprache umgehen und den Funktionen des Nervensystems erforschte.


Anfang der 1970er Jahre an der University of California in Santa Cruz von Richard Bandler und John Grinder entwickelt als neues Verfahren der Kurzzeit-Psychotherapie.  Sie definierten NLP als das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung und der Folgerungen daraus. NLP vereinte zunächst verschiedene psychotherapeutische Ansätze, u. a. aus der Hypnotherapie, Familientherapie und Gestalttherapie zu ziel- und lösungsorientierten Verfahren der Therapie sowie anderer Bereiche der Kommunikation (z. B. Coaching, Managementtechniken). Kennzeichnend für die neurolinguistische Programmierung ist das Modellieren von erfolgreichen Kommunikationstechniken sowie das sogenannte Reframing (Wechsel des Betrachtungsrahmens). Es verzichtet bewusst auf eine Vertiefung individueller, handlungsbeschränkender Erfahrungen zugunsten einer Stärkung individueller Ressourcen.

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